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Rechtstexte: ratsam, repräsentativ, richtungsweisend

Als Unternehmer*in bist du mit der Thematik “Rechtstexte” bestimmt schon in Berührung gekommen. Auch die Begriffe Datenschutz, Impressum, Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie Haftungsübernahme sind dir geläufig. Aber die wichtige Frage lautet: Welche Rechtstexte du als Selbstständiger oder Freiberufler*in benötigst und wo du sie finden kannst. Denn eines ist sicher: Rechtstexte dürfen auf deiner Website als Unternehmer*in nicht fehlen. Wir zeigen dir, welche Texte vorhanden sein sollten und weshalb, du diese benötigst. 

Das Impressum: erforderlich und unverzichtbar

Auf deiner Website darf das Impressum auf keinen Fall fehlen. Du benötigst ein Website Impressum, wenn du einen Online-Shop, gewerbliche Blogs oder eine geschäftsmäßige Unternehmensseite betreibst. Für Blogger, Privatpersonen, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer besteht eine Impressumspflicht. Sofern du zu den genannten Berufsgruppen gehörst, sollte deine Website ein Impressum vorweisen. Das Impressum muss jederzeit mühelos und von überall erreichbar sein. Idealerweise erstellst du für dein Impressum eine Unterseite und verlinkst vom Footer oder aus der Navigation auf diese Unterseite. Damit keine Abmahnung in deinem Postfach landet, solltest du auf die nachfolgenden fünf Punkte achten:

1) Verlasse dich auf keinen Fall auf ein Muster, eines Impressums, denn mit einer Vorlage erhöhst du die Wahrscheinlichkeit einer Abmahnung.

2) Das Impressum, welches du auf deiner Website angibst, erreichen deine Besucher unmittelbar. Außerdem ist es mühelos erkenn- sowie permanent verfügbar.

 3) Im Impressum solltest du neben dem Betreiber auch dessen Adresse samt elektronischen Kontaktdaten nennen. Auch die vertretungsberechtigte Person darf keineswegs fehlen. 

 4) Sofern du keinen Verantwortlichen für die redaktionellen Inhalte nennst, läufst du Gefahr, abgemahnt zu werden. 

 5) Sofern du als Betreiber einer geschäftlichen Onlinepräsenz tätig bist, besteht für dich die Pflicht, ein Website Impressum aufzuführen.

Wäre deine Website lediglich an eine private Klientel gerichtet, wäre das Impressum “unnötig”. Aber da du keine böse Überraschung erleben willst, bist du auf der sicheren Seite, wenn du sämtliche Angaben, welche der § 5 TMG fordert, aufführst. Du kannst entweder einen Blick in das Gesetzbuch werfen oder einen Impressums-Generator verwenden. Wir empfehlen die letztere Methode. Du füllst den Generator mit deinen Daten und der erstellt anschließend ein gültiges und individuelles Impressum. Noch etwas? – Ja. Das Impressum sollte mit höchstens zwei Klicks zu erreichen sein.

Warum der Disclaimer unverzichtbar ist

Das Impressum allein reicht bei Weitem nicht aus: Du solltest auch einen Disclaimer aufführen. Für diesen existiert ebenfalls ein Generator. Er kann sogar mit einem Klick bei den meisten Impressums Generatoren hinzugefügt werden. Dieser sollte juristisch korrekt sein. Ach herrje! Was bedeutet nun das schon wieder? Juristisch und korrekt bedeutet in diesem Fall, dass zum jeweiligen Zeitpunkt der Verlinkung der extern, genannten Website auf eventuelle Rechtsverletzungen kontrolliert wurde: gewissenhaft. Außerdem wäre eine regelmäßige Kontrolle der Seiten nicht zumutbar, weil dies der derzeitigen Rechtsprechung entspricht.

Social-Media-Buttons: doppelt hält besser

Social-Media-Buttons, die deine Besucher auf deine Facebook-, Twitter- oder Instagram-Seite führen sind unverzichtbar. Schließlich fungieren sie als praktisches Kundenbindungsinstrument. Dennoch streiten sich Experten über die rechtmäßige Nutzung dieser kleinen Buttons. Das liegt daran, dass eine Mehrheit der User sich mittlerweile nicht mehr aus den sozialen Netzwerken ausloggt. Stattdessen sind Nutzer*innen ständig eingeloggt. Sofern sich dann auf einer besuchten Unternehmensseite Social-Media-Buttons befinden, erhält das jeweilige Netzwerk Nutzungsinformationen des Besuchers. Glücklicherweise musst du dich mit dieser Datenschutzproblematik nicht auseinandersetzen. Stattdessen integrierst du auf deiner Website die Zwei-Klick-Social-Media-Buttons. Der Vorteil bei dieser Methode besteht darin, dass deine Besucher, zunächst den Button aktivieren, ehe sie mit einem zweiten Klick deine Seite oder deinen Beitrag empfehlen, teilen, liken oder twittern.

Vernachlässige nicht das Urheberrecht

Das Internet hat in vielerlei Hinsicht deinen Alltag erleichtert. Du genießt zahlreiche Vorteile wie: Onlineshopping, Onlinebanking oder das Buchen von Terminen – online. Beim Urheberrecht solltest du jedoch einige Regeln beachten. Fremde Werke darfst du ohne die Zustimmung des Verfassers nicht öffentlich zugänglich machen. Und es spielt zunächst keine Rolle, ob du einen Text, ein Bild oder eine Grafik nicht kommerziell oder an ein kleines Publikum richten willst. Vergiss nicht: Im Vergleich zu einem Marken- oder Patentschutz, steht das Urheberrecht jeder einzelnen Person zu. Sofern du für deinen Onlineauftritt Grafiken und Bilder nutzen willst, kannst du Stockfotos aus Bilderdatenbanken verwenden. Die Gebühren sind in der Regel gering. Darüber hinaus existieren auch Bilderdatenbanken, die ansprechende Fotos, Bildelemente und Grafiken gratis zur Verfügung stellen. Die Nutzungsrechte hängen von der zu entrichtenden Gebühr ab. Auf welche Angaben du hier achten musst und wie du mit den angegebenen Lizenzen arbeiten kannst, kannst du auch in „Bildlizenzen: Die 5 wichtigsten Lizenzarten für Bildmaterial“ nachlesen. 

DSGVO ist kein Buch mit sieben Siegeln

Daten sind wichtig für uns alle. Schließlich erheben sämtliche Websites Besucherstatistiken. Darüber hinaus kommen externe Dienste zum Einsatz: etracker, Google Analytics, Social-Media-Plugins. Sie ermöglichen es dir, Statistiken zu deinen Besucher:innen zu erfassen, die dir helfen, deine Umsätze zu steigern und dein Angebot zu verbessern. Aber Daten sind auch ein sehr sensibles Thema. Niemand gibt gerne Daten von sich preis, von denen man nicht weiß, was damit passiert. Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis, dass wir alle empfinden. Die Grundlage dieser Thematik wird in der EU durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO ) geregelt. 2018 wurde die DSGVO im Hinblick auf den Schutz und Umgang mit personenbezogenen Daten angepasst.

 

Als Unternehmer*in hast du gewisse Regeln zu erfüllen, wie du mit den Daten deiner Kunden umgehst. Und was gehört zum Datenschutz einer Person? Kurz: sämtliche Daten, die eine Person eindeutig erkennbar machen wie Name, Geburtsdatum, Adresse etc. Was ist neu bei der DSGVO? – Die Konsequenzen bei einer Missachtung der Datenschutzregeln. Bei einer Nichteinhaltung drohen harte Strafen, die sich in hohen Geldbußen widerspiegeln. Großunternehmen können bis zu 20. Mio. Euro dabei loswerden, du als Selbständiger zahlst wiederum 4 Prozent deines gesamten Jahresumsatzes. Verlasse dich deshalb auf einen Generator, der dich vor Abmahnungen und Strafen schützt.

Weise auf den Datenschutz hin, um eine Abmahnung zu vermeiden

Als Unternehmer*in solltest du ein bisschen Zeit darauf verwenden, die Daten deiner Kund*innen zu schützen. Denn wer ein sicheres Gefühl beim Einkaufen empfindet, kommt auch wieder. Daher sieht die DSGVO vor, dass du deine Besucher*innen darüber informierst, was du mit den erhobenen Daten machst, wie sie gespeichert und weiterverarbeitet werden. Informiere dich ausführlich darüber, auf welche Weise du die Web-Controlling-Tools, die du im Einsatz hast, rechtssicher verwenden kannst.

Allgemeine Geschäftsbedingungen schützen dich und informieren deine Besucher

Nicht nur das Website Impressum sollten auf deinem Onlineauftritt zu finden sein, sondern auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Auch bei diesem Text handelt es sich um einen wichtigen Rechtstext, in dem sich zahlreiche Fehler einschleichen können. Diese wirken sich fatal auf dein Unternehmen oder deine Geschäftsbeziehung zu deinen Kunden aus. Es entstehen Missverständnisse und du erhältst schlimmstenfalls eine Abmahnung. Du kannst das jedoch verhindern. Ganz einfach: indem du lediglich aktuelle AGB auf deiner Homepage aufführst. Diese sollten jedoch individuell und rechtssicher sein. Kopiere sie nicht von einer anderen Seite.

Widerrufsbelehrung schützt deine Kunden und dich

Bei der Widerrufsbelehrung handelt es sich um ein Substantiv mit einer großen Wirkung: Beruhigung. Sofern du Dienstleistungen oder Produkte anbietest, wollen deine Kunden auch eine sogenannte “Versicherung”, welche darin besteht, dass sie bei einem Nichtgefallen, dein Angebot zurückgeben können, erhalten. Deshalb informierst du mit der Widerrufsbelehrung deine Besucher, über das aktuell, geltende Widerrufsrecht. Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich ein Widerrufsrecht, welches über die gesetzliche Zwei-Wochen-Frist hinausgeht. Allerdings dient die Aussage “30 Tage Rückgaberecht” nicht als vollständige Widerrufsbelehrung. Du musst an dieser Stelle unbedingt aufführen, unter welchen Bedingungen du deinen Kunden eine Rückerstattung gewährst. Dieser Text fehlt bei dir – als Profi – auf keinen Fall. Zudem sicherst du sowohl dich als auch deine Kunden damit ab.

Zahlungs- und Versandbedingungen fungieren als Entscheidungshilfe

Auch die Zahlungs- und Versandbedingungen sind wichtig. Oftmals spielen sie bei der Kaufentscheidung die Hauptrolle. Du bist auf der sicheren Seite, wenn du auf diese hinweist. Selbstverständlich animiert ein kostenloser Versand Kunden eher zu einem Kauf als ein Produkt, das lediglich mit der Zahlung von Versandgebühren erworben werden kann.

Auf den nachfolgenden Seiten findest du Rechtstexte. Du kannst diese auf deine Bedürfnisse anpassen. Gleichzeitig steht es dir frei, ob du einen kostenlosen oder einen kostenpflichtigen Generator nutzt. Eins vorweg: Die kostenlosen Generatoren für deine Rechtstexte weisen keineswegs eine minderwertige Qualität auf als Rechtstexte, die kostenpflichtig sind.

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